Vom 25. auf den 26. März regnet es die ganze Nacht. Als es am Morgen aufhört, machen wir uns auf dem Weg zum Fushimi Inari Taisha Schrein. Auf den Inariyama führt ein Weg mit tausend Torii, was eigentlich sehr schön wäre. Leider beginnt es jedoch wieder zu regnen und es hat ein so grosses Gedränge an Touristen, dass man nur schrittweise den Berg hochkommt. Je höher wir kommen, desto weniger Leute hat es, aber umso heftiger regnet es wieder. Schliesslich geben auch wir auf, obwohl wir vielleicht erst einen Viertel des Weges absolviert haben.

Um zu trocknen, fahren wir zurück zum Hauptbahnhof Kyoto, einem spektakulären modernen Gebäude mit mehreren Shopping-Centern und vielen Restaurants. Diese sind allerdings so beliebt, dass man überall anstehen muss, um überhaupt reinzukommen.

Am Nachmittag scheint sich das Wetter doch zu bessern. So entschliessen wir uns, den Kiyomizu-dera zu besuchen. Was wir schon am Vortag und auch am Morgen bemerkt haben: Ähnlich wie Paris oder Rom ist Kyoto jetzt von Touristen überlaufen. Wir waren schon vor fünfzehn (?) Jahren mal hier und da waren die meisten Touristen Japaner. In der Zwischenzeit ist Japan ein so beliebtes Reiseziel geworden, dass es an einigen Orten einfach zuviel ist.

Auf dem Rückweg belohnen wir uns mit Softeis, dann beginnt es wieder zu regnen.