Die Stadt Yamaguchi beschreibt sich selber als «Kyoto des Westens» und ist von der New York Times als Nummer 3 der «52 Places to Go in 2024» aufgeführt worden. Zudem liegt mit Yuda Onsen ein Ort mit heissen Quellen und Bädern gleich nebenan. Eine Japan-Reise ohne Onsen ist für uns nicht denkbar, deshalb haben wir drei Nächte in einem Ryokan in Yuda Onsen gebucht.

Mit einem Kodama-Shinkansen fahren wir in gut 50 Minuten von Hiroshima nach Shin-Yamaguchi. Dort steigen wir auf den Lokalzug nach Yuda Onsen um. Dass es in Japan noch nicht-elektrifizierte Bahnstrecken gibt, ist uns neu… Wir deponieren unser Gepäck im Ryokan und begeben uns zur Tourist Information, wo wir Velos mieten können. Damit fahren wir die drei Kilometer nach Yamaguchi und besuchen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Gerade die fünfstöckige Pagode, die man auf allen Bildern prominent sieht und die wohl wirklich schön wäre, ist nun aber zwecks Renovation eingerüstet.

Unser Fazit nach fünf Stunden Velotour durch Yamaguchi: Wir können keine Ähnlichkeit zu Kyoto feststellen und haben auch noch nicht herausgefunden, weshalb es ein Place to Go sein soll. Am Abend geniessen wir aber ein Bad im Onsen.