Wir verlassen die Wohnung an der Wilhelmstrasse kurz nach 9 Uhr, werfen einen letzten Blick auf das im Sonnenlicht erstrahlende Brandenburger Tor und fahren zum Hauptbahnhof. Da wir genügend Zeit haben, können wir uns dort noch einmal richtig umsehen und Fotos schiessen.

Die 4½-stündige Fahrt in einem modernen Zug der Tschechischen Bahn nach Prag verläuft angenehm und ereignislos. Unterwegs können wir die Aussicht auf die Basteibrücke und die Felsformationen des Nationalparks Sächsische Schweiz geniessen.

Mit dem Tram fahren wir vom Hauptbahnhof Prag in die Nähe der riesigen Wohnung, die wir als Ersatz für die eigentlich gebuchte Unterkunft erhalten haben. Diese liegt auf der Insel Kampa unmittelbar neben der Karlsbrücke. Wir unternehmen einen ersten Spaziergang über die Brücke und durch die Altstadt und sind gerade ein wenig überwältigt von der spektakulären Szenerie Prags.